Objektbeschreibung
Die Seniorenresidenz Moordorf wirkt mit ihren großzügigen, klaren Linien auf den ersten Blick wie ein gehobenes Hotel. Das liegt natürlich auch am weitläufigen Gelände, dem dominanten, freundlichen Weiß, dem offenen Charakter mit vielen Fenstern und dem repräsentativen Eingang. Da könnte schon der eine oder andere Tourist nachfragen, ob noch ein Zimmer frei sei. Das Hotelambiente ist kein Zufall. Es setzt sich in der Innenausstattung fort und vermittelt den Bewohnern das Gefühl, geschätzte Menschen zu sein, die sich wohlfühlen sollen. Der barrierefreie Außenbereich ist lieb voll gestaltet und lädt zum Spazierengehen und Verweilen ein. Die Zimmer sind durchgehend geschmackvoll und hochwertig eingerichtet und bieten Platz für persönliche Erinnerungsstücke. Der Betreiber, die Peter-Janssen-Gruppe, hebt in seiner Selbstdarstellung hervor: „Wir möchten, dass Sie sich rundum wohlfühlen. Unser oberstes Ziel ist es, Ihnen zu einem selbstbestimmten und erfüllten Leben nach Ihren individuellen Möglichkeiten zu verhelfen. Unseren Bewohnern Gesellschaft zu leisten, Geborgenheit und Sicherheit zu geben, aber auch professionelle Betreuung und Pflege auf höchstem Niveau zu
bieten, gehört zu unserem Selbstverständnis.“
Die Seniorenresidenz Moordorf am Ritzweg 81 steht auf einem Grundstück von 6.580 m2 und verfügt über eine Wohn- und Nutzfläche von knapp 3.600 m2. Nur eine Straße entfernt liegt das kleine Ortszentrum von Moordorf, wo sich am Marktplatz von den Filialen mehrerer Banken über Apotheken, ein Fahrradgeschäft und kleine Boutiquen alles findet, was im täglichen Leben gebraucht wird. Nur in ein paar Hundert Metern Fußmarsch von der Residenz liegt schließlich das Moormuseum, das den Namen des Ortsteils und letztlich die Geschichte der gesamten Region umfassend erklärt.
Lage
Südbrookmerland – das klingt nach einer abgelegenen, verwunschenen Gegend weit oben an der Küste, urwüchsig und jahrhundertealt. Stimmt auch. Und dennoch gibt es die Gemeinde Südbrookmerland erst seit 1972. Sie entstand durch die niedersächsische Gebietsreform, und setzt sich zusammen aus zehn ehemals eigenständigen Ortschaften: Bedekaspel, Forlitz-Blaukirchen, Moordorf, Moorhusen, Münkeboe, Oldeborg, Theene, Uthwerdum, Victorbur und Wiegboldsbur. Jeder Name ein Gedicht, und die Umgebung. Die Region rund um das heutige Südbrookmerland wurde im Mittelalter besiedelt und bestand einst fast vollständig aus Mooren. Der Name bedeutet etwa »Land der Männer aus dem Moor«. Tatsächlich wurde hier zum ersten Mal in Ostfriesland das Moor planmäßig kolonisiert. Es war ein sehr mühsames Geschäft: Wer es auf sich nahm, dem kargen Moor Feldfrüchte abtrotzen zu wollen, konnte erst in der dritten Generation mit so etwas wie bescheidenem Auskommen rechnen. Nachdem die Hochmoore urbar gemacht worden waren, erlebte Brookmerland eine wirtschaftliche Blütezeit, in der einige große Kirchen entstanden. Heute zählen diese gewaltigen Bauten – in Victorbur, in Wiegboldsbur und insbesondere in Engerhafe – zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde. Und eine gute Adresse, um die schwierigen Anfänge der Moor-Siedler zu verstehen, ist das Moormuseum, passenderweise in Moordorf. Heute sind aus den alten Bauerndörfern in Südbrookmerland Schlaforte für Pendler geworden, die morgens nach Aurich oder Emden (und dort vor allem zum VW-Werk) fahren. Die Einwohnerzahl hat sich von knapp 5.000 im Jahr 1885 auf heute mit nahezu 20.000 fast vervierfacht – die Ortschaften selbst könnten so viele Menschen unmöglich ernähren. Zwar werden immer noch mehr als zwei Drittel der 97 Quadratkilometer der Gemeindefläche landwirtschaftlich genutzt – ein Wert, der weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Doch die Zahl der Bauernhöfe ist in den letzten 20 Jahren um zwei Drittel geschrumpft.
So hat sich in Südbrookmerland, wie in vielen Teilen Ostfrieslands, nach dem Strukturwandel in Landwirtschaft und Werftindustrie der Tourismus ausgebreitet. Und das mit Erfolg. Vor allem die Orte Bedekaspel und Forlitz-Blaukirchen profitieren von den Erholungsgebieten am Großen Meer (das ist ein flacher See, man kann fast durchwaten, zugleich der viertgrößte See Niedersachsens) und am Kleinen Meer. Dort stehen ganze Kolonien von Wochenendhäusern, es gibt Campingplätze und Wohnmobilstellplätze und Freizeiteinrichtungen. Und man kann vom Bootshafen aus Segeln gehen. Westlich des Großen Meeres liegt das Loppersumer Meer. Seit 2009 können Besucher alle drei Seen zu Fuß oder per Rad umrunden. Auf diesen Wegen muss man einige Wasserläufe kreuzen, die auch von Seglern befahren werden – deswegen gibt es keine Brücken. Stattdessen kann man die Kanäle mit »Pünten« passieren
– das sind Fähren, mit denen man sich selbst an das andere Ufer kurbelt. Das Große Meer hat es übrigens Surfern besonders angetan, denn hier herrscht stetiger Wind und wegen der geringen Tiefe besteht immer die Chance, beim Runterfallen vom Brett die Beine an den (See-)Boden zu bekommen. Und da die Ostfriesen sowieso alle Radfahrer sind, ist auch das Radwegenetz für die Touristen in Südbrookmerland perfekt ausgebaut.
Sonstiges
Ihre Vorteile auf einen Blick:
✔ Langfristige Mietverträge
✔ Mietzahlungen auch bei Leerstand
✔ Staatliche Mietrückdeckung der Heimgeldkosten der Heimbewohner (§ 11 SGB)
✔ Kein Vermieterstress und kaum laufender Betreuungsaufwand
✔ Keine Mietersuche erforderlich
✔ Die innere Instandhaltung wird weitestgehend vom Pächter übernommen
✔ Geringer Verwaltungsaufwand
✔ Altenpflege – einer der stärksten Wachstumsmärkte Deutschlands
✔ Automatische Mietsteigerungen durch vertragliche Regelungen möglich
✔ Grundbuchlich abgesichertes Eigentum (rechtlich eine Eigentumswohnung)
✔ Vererbbar, verkaufbar und verschenkbar
✔ Stark wachsender Pflegemarkt durch den demografischen Wandel
✔ Bevorzugtes Belegungsrecht im Bedarfsfall für den Käufer und dessen Angehörige (objektabhängig)