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Schloss Rottmannshöhe — Eine verborgene Residenz über den Höhen von Bad Ems

Burg/Schloss zum Kauf in Köln, Nordrhein Westfalen · 50996

Kaufpreis

799.000 €

14

Zimmer

6

Bäder

520 m²

Wohnfläche

1889

Baujahr

1.537 €

pro m²

Beschreibung

Objektbeschreibung Zwischen den bewaldeten Höhen des Lahntals, dort, wo sich die Landschaft des Westerwaldes zur eleganten Kulturlandschaft von Bad Ems öffnet, liegt ein Anwesen, das weniger wie eine Immobilie wirkt als wie ein vergessenes Kapitel europäischer Sommerfrische: Schloss Rottmannshöhe. Hoch über den historischen Kurpromenaden des ehemaligen Kaiserbades verbindet dieses Haus zwei Welten: die intime Ruhe eines privaten Rückzugsortes und die kulturelle Strahlkraft einer der bedeutendsten Kurstädte Europas. Öffentlich dokumentierte Quellen zum Schloss selbst sind rar; gerade darin liegt ein Teil seiner Aura. Rottmannshöhe erscheint nicht als touristisch ausgeschlachtetes Monument, sondern als stilles Refugium – eingebettet in eine Region, deren Geschichte seit Jahrhunderten von Adel, Diplomatie, Heilkunst und diskretem Luxus geprägt ist. Bad Ems war niemals einfach nur ein Kurort. Es war Bühne Europas. Russische Zaren, deutsche Kaiser, Künstler, Diplomaten und Industrielle flanierten entlang der Lahn, logierten in Grandhotels und suchten hier nicht allein Heilung, sondern auch gesellschaftliche Nähe und politischen Einfluss. Im 19. Jahrhundert galt die Stadt als „Sommerhauptstadt Europas“. Kolonnaden, Kurhäuser, Villen und Aussichtspunkte erzählen bis heute von jener Epoche, in der Stil nicht inszeniert werden musste, sondern selbstverständlich war. Seit 2021 gehört Bad Ems zum UNESCO-Welterbe „Great Spa Towns of Europe“. Aus diesem Geist heraus lässt sich auch Schloss Rottmannshöhe verstehen. Es ist kein Schloss im Sinne einer repräsentativen Residenz mit höfischer Strenge. Vielmehr erinnert das Anwesen an jene privaten Landsitze des späten 19. Jahrhunderts, die wohlhabende Familien bewusst außerhalb der mondänen Zentren errichten ließen – nah genug am gesellschaftlichen Leben von Bad Ems, aber fern genug vom öffentlichen Blick. Ein Ort für Sommerabende auf Terrassen über dem Lahntal, für Gespräche bei Kerzenschein, für Rückzug, während unten in den Kurhäusern europäische Geschichte geschrieben wurde. Man kann sich vorstellen, wie Kutschen einst die Wege hinaufzogen, vorbei an Villen der Kurgäste, während sich im Tal die Musik der Kurorchester verlor. Vielleicht war Rottmannshöhe genau jener Ort, an den man sich zurückzog, wenn der Glanz der Gesellschaft in Stille übergehen sollte. Heute liegt darin die eigentliche Exklusivität des Hauses.Nicht die Quadratmeter definieren den Wert eines solchen Anwesens, sondern seine Atmosphäre. Die Nähe zu Bad Ems mit historischen Fassaden, Thermalquellen und UNESCO-geschützten Straßenzügen schafft eine kulturelle Tiefe, die im modernen Luxusimmobilienmarkt selten geworden ist. Hier geht es nicht um kurzfristigen Prestigegewinn, sondern um Besitz mit Narrativ – um einen Ort, der Geschichte nicht ausstellt, sondern atmet. Auch die Umgebung verstärkt diesen Eindruck. Das Lahntal gehört zu den poetischsten Landschaften Westdeutschlands: bewaldete Höhenzüge, alte Bahnlinien, historische Standseilbahnen wie die Malbergbahn, versteckte Aussichtspunkte und die gemächliche Bewegung des Flusses verleihen der Region eine fast kontinentale Eleganz. Wer hier lebt, entscheidet sich bewusst gegen Lautstärke und für Kultiviertheit. Gerade deshalb besitzt Schloss Rottmannshöhe das Potenzial einer außergewöhnlichen Positionierung im internationalen Premiumsegment: als privater Familiensitz, diskretes Boutique-Retreat oder repräsentative Residenz für Menschen, die historische Orte mit emotionaler Tiefe suchen. Denn wahre Luxusimmobilien erkennt man nicht daran, dass sie neu sind. Man erkennt sie daran, dass sie eine Erinnerung erzeugen, noch bevor man sie verlassen hat. Schloss Rottmannshöhe ist ein solcher Ort: ein Haus für Menschen, die nicht einfach wohnen wollen, sondern Teil einer Geschichte werden möchten. Ausstattung Individuelle Ausstattungsmerkmale: - mehrere Balkone Das Anwesen erstreckt sich über mehrere Ebenen und bietet eine außergewöhnlich vielseitige Raumstruktur: Erdgeschoss: - Zugang über eine breite Treppenanlage mit vorgelagertem Podest - großzügiger Empfangs- und Eingangsbereich mit repräsentativem Charakter - weitläufiger Wohn-, Ess- und Repräsentationsbereich mit umlaufendem Balkon - sich anschließende offene Küche als kommunikatives Zentrum der Wohnebene - Zugang zum Kellergeschoss - weitere Abstell- und Nebenräume auf gleicher Ebene Halbetage: - Hauswirtschaftsraum mit Platz für Waschmaschine und Trockner - zusätzliche Sanitärausstattung - funktionale Ergänzung der Hauptwohnebene Obergeschoss: - mehrere flexibel nutzbare Zimmer, aktuell ausgestattet als: zwei Schlafzimmer, Fitnessraum, Büro, privates Wohnzimmer - zwei großzügige Bäder: ein Bad mit Badewanne sowie ein Bad mit Badewanne und Dusche - über separaten Zugang erreichbar; dadurch auch für Gäste, Familie, Personal oder eine teilautarke Nutzung denkbar Dachgeschoss (derzeit befindet sich das Dachgeschoss im Rohbauzustand): - über separaten Zugang zusätzlich erreichbar - vorbereitet für sechs zusätzliche Zimmer und vier Bäder - bereits angelegte beziehungsweise vorbereitete Trockenbauwände - Ausbaupotenzial für weitere Wohn-, Gäste- oder Rückzugsbereiche - vielseitig nutzbar, etwa als zusätzliche private Wohnebene, Gästeetage oder im Rahmen eines exklusiven Nutzungskonzepts Untergeschoss: - teilweise unterkellert - vom Erdgeschoss aus erschließbar - zusätzlicher Zugang zum Vorplatz - praktische Verbindung von Haupthaus, Nebenflächen und Außenbereich - Modernisierungen und bauliche Maßnahmen der letzten Jahre - Erneuerung der Fenster und Türen im Erdgeschoss, denkmalrechtlich abgestimmt, Baujahr ca. 2010 - Dachflächensanierung bergseitig, denkmalrechtlich abgestimmt, Baujahr ca. 2011 - Wärmedämmung im Dachgeschoss, denkmalrechtlich abgestimmt, ca. 2011 - Trockenbauarbeiten im Dachgeschoss, denkmalrechtlich abgestimmt, ca. 2011 - Heizungs- und Sanitärinstallationen im Dachgeschoss, denkmalrechtlich abgestimmt, ca. 2011 - Beheizung über Ölheizung (ca. 20 Jahre alt, Öltank mit ca. 10.000 Litern Fassungsvermögen) - Wasserversorgung erfolgt über eine Pumpanlagen, die das Wasser aus dem Tal zum Objekt befördert - Abwasserentsorgung erfolgt über eine abflusslose Sammelgrube (Sickergrube), die in regelmäßigen Abständen fachgerecht entleert werden muss - Internet/Telefonanschluss vorhanden Lage Die Lage von Schloss Rottmannshöhe verbindet landschaftliche Ruhe mit der kulturellen Strahlkraft einer der traditionsreichsten Kurstädte Europas. Hoch über dem Lahntal gelegen, eröffnet sich hier ein Lebensgefühl, das heute selten geworden ist: Privatheit, Natur und historische Eleganz in unmittelbarer Nähe urbaner Infrastruktur. Bad Ems war bereits im 19. Jahrhundert Treffpunkt europäischer Eliten. Kaiser Wilhelm I., russische Zaren, Künstler und Diplomaten verbrachten hier ihre Sommer. Die Stadt entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Kurorte Europas und wurde 2021 als Teil der UNESCO-Welterbestätte „Great Spa Towns of Europe“ ausgezeichnet. Noch heute prägen prachtvolle Bäderarchitektur, historische Grandhotels, das Kurhaus und die Promenaden entlang der Lahn das außergewöhnliche Stadtbild. Trotz dieser kulturellen Tiefe bewahrt Bad Ems eine angenehme Zurückhaltung. Exklusive Wellness- und Gesundheitsangebote, die Emser Therme, gehobene Gastronomie, Golfmöglichkeiten sowie ein kleiner Yachthafen an der Lahn schaffen eine Lebensqualität, die gleichermaßen kultiviert wie entspannt wirkt. Auch infrastrukturell präsentiert sich die Region hervorragend angebunden. Koblenz ist in kurzer Zeit erreichbar, ebenso die Verbindungen Richtung Rhein-Main und Köln/Bonn. Bahnanbindungen entlang des Lahntals sowie die Nähe zu mehreren Autobahnen ermöglichen diskrete und komfortable Erreichbarkeit – national wie international. Gleichzeitig bewahren die bewaldeten Höhen rund um Rottmannshöhe jene Ruhe und Abgeschiedenheit, die heute zu den seltensten Formen von Luxus zählen. Schloss Rottmannshöhe steht damit nicht nur für ein außergewöhnliches Anwesen, sondern für eine Lebenswelt: historisch gewachsen, kulturell geprägt und von zeitloser Souveränität getragen. Sonstiges Zu dem Objekt wurden vom Eigentümer umfassende historische und öffentliche Dokumente recherchiert. Einige der Informationen sind hier zusammengefasst. 1. Objektbezeichnung & Einordnung Das Objekt wird volkstümlich als „Schloss Rottmannshöhe“ bezeichnet, ist bauhistorisch jedoch korrekt als Villa oder Forsthaus/Herrenhaus einzuordnen. Wikipedia führt es als „Villa in Nievern, Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz“. Das Anwesen wurde 1889 erbaut, liegt an einem Hang und steht unter Denkmalschutz. Es befindet sich in Privatbesitz und wurde im Laufe der Jahre mit viel Engagement wieder in ein einladendes Wohnhaus mit Charakter verwandelt. 2. Lage & Ortsbild Nievern liegt an der Lahn, etwa 8 Kilometer vom Rhein und 2 Kilometer von Bad Ems entfernt, zwischen Taunus und Westerwald. Die herrliche Umgebung mit zahlreichen Tälern und Höhen bietet vielfältige Möglichkeiten für Spaziergänge. Auch Angler, Paddler, Ruderer und Schwimmer finden hier günstige Sportverhältnisse vor. Die Gemeinde liegt an der Südseite der Lahn, bei Lahnkilometer 128, in den Ausläufern des Taunus. Der Wohn- und Gewerbebezirk Maaracker grenzt unmittelbar an die Nachbarstadt Bad Ems. Die Rottmannshöhe selbst liegt erhöht über dem Ort mit Blick ins Lahntal. 3. Historische Nutzungsgeschichte Forsthaus / Gaststätte / Restaurant, 19. Jahrhundert bis mindestens 1950er-Jahre Historische Ansichtskarten aus den 1930er-Jahren belegen das Gebäude als aktiven Gastronomiebetrieb. Das Objekt wurde als „Café-Restaurant Forsthaus Rottmannshöhe“ geführt und ist auf Postkarten von 1932 und 1934 als „Restaurant Forsthaus Rottmannshöhe“ dokumentiert. Die Bezeichnung „Forsthaus“ weist auf eine ursprüngliche forstliche Nutzung hin. Das Gebäude war im Bereich der Forstverwaltung des Taunusvorlands angesiedelt, was für Herrenhäuser dieser Ära in der Region typisch ist. Gaststättenkonzession 1954–1956, archivalisch belegt Im Verbandsgemeindearchiv Bad Ems-Nassau existiert unter dem Bestand der Gemeinde Nievern eine Akte mit der Bezeichnung „Gaststättenkonzession Rottmannshöhe“, entstanden in den Jahren 1954 bis 1956. Das belegt, dass in dieser Zeit ein formelles Konzessionsverfahren für den Gaststättenbetrieb geführt wurde – möglicherweise eine Neu- oder Wiederzulassung nach dem Zweiten Weltkrieg. Lehrfalkenhof, 1960er-Jahre, Broschüre Eine Broschüre aus dem Jahr 1963 wirbt für den Lehrfalkenhof in Bad Ems-West. Das heute unter dem Namen Schloss Rottmannshöhe bekannte Anwesen wird darin als Jagdhaus „Falkenlaut“ bezeichnet und diente als Studien- und Anschauungsort für die Falknerei. Spätere Nutzung als Wohnhaus Im Laufe der Jahre wurde das Haus, das sich in Privatbesitz befindet, mit viel Liebe zum Detail erhalten und erneuert.

Ausstattung

  • 5 Stellplätze
  • Ausstattung: Standard

Daten & Fakten

Eckdaten

Objektart
Burg/Schloss
Kaufpreis
799.000 €
Zimmer
14
Schlafzimmer
7
Badezimmer
6
Stellplätze
5
Ausstattung
Standard

Flächen

Wohnfläche
520 m²

Gebäude & Energie

Baujahr
1889
Heizungsart
Keine Angabe

Finanzierung

10% Eigenkapital (79.900 €)
3.416 € / Monat
20% Eigenkapital (159.800 €)
3.036 € / Monat
30% Eigenkapital (239.700 €)
2.657 € / Monat

Annahme: 3,7% Sollzins, 2% anfängliche Tilgung. Ohne Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler). Keine Finanzberatung.

Als Kapitalanlage

Als Kapitalanlage rechnen

≈ 11,6 % EK-Rendite p.a. · 808 € Überschuss/Mon.

Kaltmiete geschätzt (aus Wohnfläche) und frei anpassbar. Richtwerte ohne Gewähr, keine Steuer- oder Anlageberatung.

Lage

Ungefähre Lage — die genaue Adresse gibt's auf Anfrage.

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