Objektbeschreibung
Am Ortsrand von Rittermannshagen Hof steht dieses denkmalgeschützte Gutshaus mit neunachsiger Fachwerkfassade, roten Ziegelausfachungen und Feldsteinsockel. Das eingeschossige Gebäude ist entkernt und bietet damit eine klare Grundlage für eine individuelle, denkmalgerechte Neugestaltung.
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Historisch gehört Rittermannshagen Hof zur mecklenburgischen Gutslandschaft zwischen Mecklenburger Schweiz und Seenplatte. Der Gutshof wird um 1820 erbaut und war Teil einer landwirtschaftlich geprägten Anlage mit Herrenhaus, Verwalterhaus, Stallungen, Scheunen und Gartenflächen.
Der Überlieferung nach lernte Fritz Reuter in Rittermannshagen Hof seine spätere Frau Luise kennen, eine kleine literarische Randnotiz zu einem Ort mit Geschichte.
Im Erdgeschoss stehen ca. 350 m² als Wohnfläche zur Verfügung, die bereits in der Vergangenheit wohnlich genutzt wurden. Sieben Zimmer und drei Badezimmer sind vorhanden, der Keller umfasst ca. 75 m² Nutzfläche. Zusätzlich eröffnet das Dachgeschoss mit ca. 300 m² Ausbaureserve unter einer vorhandenen Holztragkonstruktion aus Kehlbalken und Pfettendach erhebliches Potenzial.
Das Grundstück misst ca. 14.200 m² und öffnet sich nach hinten mit freiem Blick in die Feldflur. Eine Immobilie für Menschen, die Raum, Substanz und Gestaltungsmöglichkeiten suchen.
Ausstattung
• Neunachsiger, eingeschossiger Fachwerkbau
• Rote Ziegelausfachungen, Feldsteinsockel
• Krüppelwalmdach mit historischer Biberschwanz Doppeldeckung und Unterdach auf Brettschalung. Ovales Fenster im Giebel, Dachkonstruktion als Kombination aus Kehlbalken und Pfettendach
• Haustür mit Oberlicht, spitz übergiebelte Fronten, zweigeschossig ausgebaute Seitengiebel
• Entkernter Zustand als Grundlage für individuelle Neugestaltung, Originale Holzwangentreppe
• Ca. 350 m² Wohnfläche im Erdgeschoss, Sieben Zimmer, Drei Badezimmer
• Ca. 75 m² Nutzfläche im Keller
• Ca. 300 m² Ausbaureserve im Dachgeschoss
• Keine Heizungsanlage vorhanden, aber ein Ofen
• Anschlüsse liegen an
• Ca. 14.200 m² Grundstück, freier Feldblick nach hinten
• Rittermannshagener See in wenigen Minuten mit dem Fahrrad erreichbar
• Ca. 17 km nach Waren, Ca. 14 km nach Malchin, Ca. 18 km nach Stavenhagen
• Bushaltestelle an der Landstraße nach Waren und Malchin
Lage
Rittermannshagen Hof ist ein Ortsteil der Gemeinde Faulenrost im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Gemeinde liegt südlich von Malchin und ist über die Landstraße zwischen Malchin und Waren erreichbar; zu Faulenrost gehören unter anderem Rittermannshagen und Rittermannshagen Hof.
Das Gutshaus liegt am Ortsrand, neben einem weiteren Wohnhaus. Nach hinten öffnet sich der Blick über Felder, Verkehrslärm ist nach den vorliegenden Angaben nicht prägend. Die Lage verbindet die Maßstäblichkeit eines kleinen Gutsortes mit der Nähe zu mehreren Städten: Waren liegt ca. 17 km entfernt, Malchin ca. 14 km und Stavenhagen ca. 18 km.
Damit ist das Haus nicht isoliert, sondern in einem regionalen Dreieck verankert, das Versorgung, Schulen, ärztliche Angebote, Einkauf und Bahnanschlüsse in erreichbare Nähe bringt.
Die Landschaft ist von der Übergangszone zwischen Mecklenburger Schweiz und Mecklenburgischer Seenplatte geprägt. Der Rittermannshagener See ist mit dem Fahrrad in wenigen Minuten erreichbar. In der weiteren Umgebung liegen Felder, kleine Waldstücke, Seen, Dorfkirchen, Gutsorte und die weiten Agrarräume, die für diesen Teil Mecklenburgs typisch sind. Der Ort Faulenrost hat etwa 600 Einwohner, der Kindergarten befindet sich im Ort, Schulen, Einkauf und medizinische Versorgung werden in Waren, Malchin und Stavenhagen abgedeckt.
Eine Bushaltestelle liegt an der Landstraße nach Waren und Malchin. Für den Alltag bedeutet das: Man lebt ländlich, aber nicht abgeschnitten. Für ein Haus dieser Größe ist diese Balance wichtig, weil es nicht nur Rückzug, sondern auch Erreichbarkeit braucht.
Rittermannshagen Hof selbst ist kein dekorativer Ferienort, sondern ein gewachsener Gutsstandort mit Brüchen. Die frühere Gutsanlage wurde nach 1945 verändert, Wirtschaftsgebäude gingen verloren, neue Nutzungen und Siedlungsstrukturen kamen hinzu. Gerade daraus entsteht die heutige Eigenart: Das Gutshaus steht nicht in einer vollständig konservierten Kulisse, sondern in einer Landschaft, die Nutzung, Verlust und Neubeginn sichtbar trägt. Wer hier ankommt, sieht Fachwerk, Feld, Nachbarschaft und offene Weite. Das ist leise, aber deutlich.