Objektbeschreibung
Bei der Liegenschaft handelt es sich um einen ca. im Jahre 1911 massiv errichteten, voll unterkellerten, viergeschossigen, unter Denkmalschutz stehenden, historischen Altbau mit ausgebautem Mansard-/Dachgeschoss (DG) und teilweise ausgebautem Spitzboden.
Das Gebäude ist zur Straßenseite auf der Grundstücksgrenze errichtet und bildet mit den Nachbarhäusern (ebenfalls aus der Gründerzeit) ein einheitliches Straßenbild.
Rückseitig ist die nach Nord-Osten ausgerichtete Hoffläche angeschlossen, die vom Gebäude über die rückseitige Tür im Erdgeschoss (EG) und auch über die Hof-Durchfahrt von der Poststraße aus zu erreichen ist.
Die Eigentümergemeinschaft setzt sich aktuell aus zehn Wohneinheiten und die zur Veräußerung stehende, aktuell nicht zu Wohnzwecken dienende Einheit (Büro) im 1. Obergeschoss (OG) zusammen.
Die Fundamente sind baujahrtypisch den statischen Erfordernissen entsprechend hergestellt, der Kellerboden ist massiv ausgeführt.
Die Decke über dem Kellergeschoss (KG) ist ebenfalls baujahrtypisch als sog. Preußische Kappendecke mit Stahlträgern und Stein- bzw. Betonfüllung ausgebildet, die Geschossdecken sind als Holzbalkenlage mit oberseitigen Holzdielen hergestellt.
Die Außen- und Innenwände sind massiv gemauert, die Natursteinfassade ist reich an dekorativen Stuckelementen im Stil des Neubarock.
Das ca. im Jahre 2000 erneuerte Mansarddach mit außenliegender Entwässerung mit Dachrinnen und Fallrohren aus Zink ist als Holzkonstruktion erstellt und mit Ziegeln eingedeckt.
Über die massive Treppe mit Fliesenbelag gelangt man vom Allgemeintreppenhaus (ATH) im EG in das KG, in dem sich die den Wohnungen jeweils zugeordneten Abstellräume (der betreffenden Einheit Nr. 4 sind zwei Räume zugeordnet), der Heizraum und der Hausanschlussraum (HAR) befinden.
Im HAR sind einige Stromzähler installiert, einige befinden sich auch noch in den Einheiten.
Ausstattung
Über das kürzlich erneuerte, hochwertige Hauseingangselement in Holzoptik mit Glasaussparungen und dekorativer Umrandung gelangt man über das durch Fenster natürlich belüftete und belichtete ATH mit massiver Steintreppe und Metallgeländer nebst Holzhandlauf in die im 1. OG rechts gelegene und aktuell als Büro genutzte Sondereigentumseinheit mit einer Nutzfläche von ca. 123,24 m².
Durch die Eingangstür aus Holz in Holzzarge gelangt man zunächst in die zentrale Diele mit Gegensprechanlage und Kamera zum Hauseingang.
Von dort sind die Küche mit Zugang zum Balkon, zwei WC`s und drei großzügige Räume erschlossen.
Weitere Details zur Raumaufteilung können auch der Grundrissdarstellung entnommen werden.
Sämtliche Oberböden (bis auf die WCs) sind mit Laminat belegt, die Wand- und Deckenflächen sind mit Tapete und Anstrich versehen.
Im Arbeitsbereich der Küche ist ein Fliesenspiegel angebracht.
Oberböden und Wände (halbhoch) der ca. im Jahre 2016 renovierten WC`s sind gefliest, sie verfügen neben einem Außenfenster über Waschbecken und wandhängende WC mit Unterputzspülkästen.
Es sind isolierverglaste Holzfenster (Baujahr ca. 2021) ohne Rollläden eingebaut.
Die Beheizung sämtlicher Einheiten des Gebäudes erfolgt über die im KG installierte Gas-Zentralheizung aus dem Baujahr 2017, die Aufbereitung des Warmwassers ist dezentral über Strom sichergestellt.
In allen Räumen sind wandhängende Heizkörper mit manuellen Thermostatventilen zur individuellen Raumregulierung und Wärmemengenzählern für die Verbrauchserfassung vorhanden.
Die historischen Holz-Innentüren (teilweise mit Glasaussparungen) sind in Holzzargen ausgeführt.
Lage
Die Liegenschaft befindet sich im Stadtbezirk Innenstadt-West (einer von drei Innenstadtbezirken Dortmunds neben Innenstadt-Nord und Innenstadt-Ost) mit seinen ca. 52.000 Einwohnerinnen (Stand zum 31. Dezember 2024) unmittelbar angrenzend an das Zentrum der Großstadt Dortmund mit ihren ca. 600.000 Einwohnerinnen (Stand zum 31. Dezember 2024) in Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Arnsberg im südlich des Zentrums gelegenen, sog. Klinikviertel.
Zum Stadtbezirk Innenstadt-West zählt das Zentrum der Stadt innerhalb der ehemaligen Wallanlagen mit seinen diversen Einkaufsmöglichkeiten, Ämtern, Ärzten, etc. und das ebenfalls südlich des Zentrums gelegene, beliebte urbane Wohnquartier Kreuzviertel rund um die Kreuzkirche.
Des Weiteren schließen sich südlich das Westfalenstadion (heute: Signal/Iduna-Park) das Stadion Rote Erde und die Westfalenhallen nebst der Helmut-Körnig-Halle an.
In westlicher Richtung ist das sog. Unionviertel rund um die Rheinische Straße gelegen, dessen Zentrum das unter Denkmalschutz stehende, ca. im Jahre 1926/1927 errichtete und durch den Dortmunder Architekten Emil Moog geplante Dortmunder U (auch U-Turm genannt) als ehemaliges Hochhaus der Dortmunder Union Brauerei darstellt.
Nach umfangreichem Umbau ab dem Jahre 2008 wurde es zur RUHR.2010 als Kreativzentrum mit Bibliothek, Gastronomie, Veranstaltungs- und Ausstellungsräumen, etc. neu eröffnet.
Trotz seiner relativen Enge und der damit verbundenen, nicht immer einfachen Parkplatzsuche erfreut sich das Quartier aufgrund der innerstädtischen Lage mit guten infrastrukturellen Anschlüssen in alle Himmelsrichtungen z. B. bei Studierenden großer Beliebtheit.
Die Luisenstraße selbst als pulsierendes Herz des Dortmunder Klinikviertels ist eine in Asphalt endausgebaute, zweispurige, dem Anliegerverkehr dienende Straße mit beidseitigen Gehwegen, Beleuchtung und Parkbuchten (gebührenpflichtig, wobei Bewohner*innen des Quartiers Anwohnerausweise auf Antrag erhalten können).
Aufgrund der zuvor beschriebenen innerstädtischen Lage ist die verkehrstechnische Anbindung als sehr gut zu bezeichnen, bis zum Dortmunder Hauptbahnhof sind es wenige Gehminuten, Gleiches gilt für die Dortmunder Innenstadt.
Läden zur Deckung des täglichen und periodischen Bedarfes sind in großer Anzahl und in allen Branchen-Ausrichtungen ebenfalls aufgrund der innerstädtischen Lage fußläufig gut zu erreichen.
Neben dem St.-Johannes-Hospital befinden sich in relativer Nachbarschaft die Städtischen Kliniken mit unterschiedlichen Spezial-Fachausrichtungen (z. B. Kinder-Klinik), die über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind.
Sonstiges
Der Einheit ist das alleinige Sondernutzungsrecht (SNR) an dem Pkw-Außenstellplatz im Innenhof zugeordnet, der über die Durchfahrt von der Poststraße aus zu erreichen ist.
Die Einheit wird zzt. freigestellt bzw. steht frei, Miet- oder Pachtverhältnisse bestehen nicht, so dass also eine sofortige Eigennutzung möglich ist.
Eine etwaige Umwandlung zu Wohnraum ist genehmigungspflichtig und erfordert einen entsprechenden Bauantrag bei den zuständigen Ämtern.
Gemäß Wirtschaftsplan der professionellen WEG-Verwaltung vom 07. Mai 2025 beträgt das monatliche Wohngeld aktuell € 430,00.
Die Instandhaltungsrücklage wies zum Stand 31. Dezember 2024 ein Guthaben in Höhe von € 39.682,88 (rechnerischer Anteil der Einheit Nr. 4: € 4.603,21) auf.
Die obigen Angaben und Daten beruhen im Wesentlichen auf Informationen und Unterlagen, die uns erteilt bzw. zur Verfügung gestellt wurden.
Insoweit bitten wir um Verständnis, dass wir für den Inhalt keine Gewähr oder Haftung übernehmen können.
Für weitere Informationen oder zur Vereinbarung eines Termins zur Besichtigung stehen wir Ihnen gerne unter der Rufnummer 02 31 / 120 65 05 zur Verfügung.
Abschließend weisen wir darauf hin, dass wir uns den Zwischenverkauf ausdrücklich vorbehalten.
Die Notar- und Gerichtskosten und die Grunderwerbsteuer sind - wie üblich - vom Käufer zu tragen.
WIR BITTEN UM VERSTÄNDNIS, DASS WIR NUR NACHHALTIGE ANFRAGEN UNTER ANGABE DER VOLLSTÄNDIGEN KONTAKTDATEN INKLUSIVE TELEFONNUMMERN BEANTWORTEN KÖNNEN! VIELEN DANK!!!