Objektbeschreibung
Wohnstallhaus giebelständiger Putzbau mit Kunststeingliederungen, einziger weitgehend vollständig erhaltener Dreiseithof des Ortes, Charmanter Dreiseitenhof mit Wohnhaus, Stallungen, Seitengebäude und ScheuneOrtsbildprägend und baugeschichtlich von Bedeutung.
zwei Geschosse, Putzbau mit Kunststeingliederungen, Fensterrahmungen und Kunststeinrahmungen und profilierte Kunststeintraufe, Fenstergrößen weitgehend original, Fenster im Obergeschoss Sohlbänke aus Kunststein, Fenster Flachbogen ebenfalls Türen, Dachstuhl und Dachdeckung alt, Krüppelwalmdach (sehr mächtig), Stallteil mit preußischen Kappen, auf First Blechknauf
Stall: Putzbau mit Porphyrgliederungen, Erdgeschoss Fenster und Türen Porphyrrahmen, im Obergeschoss nur Porphyrfenstersohlbänke, Fenster alt, Dachstuhl und Dachdeckung alt (Biber), zwei Holztore und zwei Holztüren, Speichertür im Obergeschoss, gestufte Putztraufe
Scheune: Putzbau (Backsteinmauerwerk), Krüppelwalmdach, Dachstuhl und Dachdeckung alt, Blechknauf auf First, Lüftungsschlitze, zwei große Holztore, eine Seite verbrettert, zu Wohnstallhaus: im Giebel Thermenfenster
Toranlage mit drei gemauerten Pfeilern, Holztore und Türen mit Holzangeln
Handschwengelpumpe im Vorgarten um 1920
Vorgarten mit Einfriedung, kleine Porphyrpfeiler mit Zaun
Ausstattung
Ausstattung
Erdgeschoss
Wohnzimmer
Küche
2 Schlafzimmer
Tageslichtbad
Obergeschoss
Wohnzimmer
Küche
2 Schlafzimmer
Tageslichtbad
Zusätzliche Flächen
Großzügige Stallungen
Seitengebäude mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten
Scheune mit historischem Dachstuhl
Ausbaureserve im Dachgeschoss
Großzügiger Innenhof
Weitläufiges Grundstück mit Gartenflächen
Weitere Ausstattungsmerkmale:
Denkmalgeschütztes Gebäudeensemble
Historische Toranlage
Handpumpe im Vorgarten
Teilweise originale Bauelemente erhalten
Dach bereits neu gedeckt
Zentralheizung erneuerungsbedürftig
Lage
Das Straßendorf Hainichen wurde vermutlich im 13. Jahrhundert gegründet. Die erste belegte Ortsnamenform datiert von 1378 als Heynichin bzw. Henigchen. Bezüglich der Grundherrschaft gehörte Hainichen um 1548 anteilig zum Rittergut Otterwisch und als Amtsdorf zum kursächsischen Amt Borna
Durch die zweite Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde die Gemeinde Hainichen dem Kreis Borna im Bezirk Leipzig angegliedert. Am 1. Juli 1976 wurde Trages nach Hainichen eingemeindet.[10] Seit 1990 gehörte die Gemeinde Hainichen zum sächsischen Landkreis Borna, der 1994 im Landkreis Leipziger Land und 2008 im Landkreis Leipzig aufging. Am 1. Januar 1998 wurde Hainichen mit seinem damaligen Ortsteil Trages in die Stadt Kitzscher eingegliedert. Das Herrenhaus des Ritterguts Hainichen wird in der Gegenwart durch eine Kindertagesstätte genutzt.
Hainichen liegt etwa 19,5 Kilometer südsüdöstlich der sächsischen Großstadt Leipzig. Der durch den Ort führende Bach Fipper mündet in die Gösel, einem Zufluss der Pleiße. In der südöstlichen Ortsflur von Hainichen zwischen Hainichen im Nordwesten, Stockheim im Nordosten und der Siedlung Lindhardt im Südwesten befindet sich die Wüstung Apelt, die aus einem Vorwerk hervorgegangen ist und bis ins 20. Jahrhundert bestand.
Sonstiges
Das beeindruckende Grundstück mit einer Fläche von rund 3.869 m² bietet viel Raum für individuelle Gestaltungsideen. Ob Selbstversorgung, Tierhaltung, Werkstatt, Lagerflächen oder die Entwicklung eines Wohn- und Gewerbekonzeptes – die vorhandene Hofstruktur eröffnet zahlreiche Perspektiven.
Die geschlossene Hofanlage schafft ein hohes Maß an Privatsphäre und vermittelt den Charakter eines traditionellen sächsischen Bauernhofes.