Objektbeschreibung
Dieses Haus ist keine gewöhnliche Bestandsimmobilie. Es ist ein Haus mit Seele, Charakter und ungewöhnlich viel Raum — in einer der begehrten Wohnlagen von Wachtberg-Pech.
Auf einem großzügigen Grundstück von ca. 1.140 m² befindet sich ein freistehendes Wohnhaus aus dem Jahr 1964, das bis vor Kurzem vermietet war und grundsätzlich sofort wieder genutzt werden könnte. Genau das ist wichtig: Hier steht kein Sanierungsfall, sondern ein solides, bewohnbares Haus mit guter Substanz, großzügiger Architektur und außergewöhnlichem Entwicklungsspielraum.
Gleichzeitig ist klar: Wer heute ein Haus in dieser Größenordnung erwirbt, wird optisch und energetisch in der Regel einen moderneren Standard erwarten. Das Objekt bietet dafür eine sehr gute Grundlage. Es muss nicht alles sofort geschehen. Vielmehr lässt sich die Modernisierung sinnvoll planen und je nach Anspruch, Budget und Nutzungskonzept auch schrittweise umsetzen.
Das Haus verfügt bereits heute über rund 427 m² Wohn- und Nutzfläche. Daraus ergibt sich die besondere Perspektive: Je nach Konzept kann eine großzügige Wohnlösung mit bis zu ca. 285 m² Wohnfläche entstehen. Der vorhandene Baukörper bietet damit deutlich mehr Möglichkeiten als viele klassische EFH.
Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal ist der genehmigte Hallenbad-Anbau aus dem Jahr 1976. Das Schwimmbad ist technisch funktionsfähig und kann als außergewöhnlicher Wellnessbereich erhalten bleiben. Alternativ besteht die Möglichkeit, diesen Bereich in klassischen Wohnraum umzuwandeln — etwa als großzügigen Wohn-, Freizeit-, Gäste- oder Arbeitsbereich. Genau diese Wahlmöglichkeit macht das Haus besonders.
Auch technisch ist die Ausgangslage besser als bei vielen Häusern aus dieser Bauzeit. Das Dach wurde ca. 2010 erneuert und die Heizungsanlage stammt aus ca. 2014, und ein großer Teil der Fenster wurde zwischen 2000 und 2010 modernisiert. Eine energetische Modernisierung sollte auf mittlere Sicht dennoch einkalkuliert werden, kann aber aufgrund der vorhandenen Heizungsanlage mit mehr zeitlicher Flexibilität geplant werden als bei vielen Objekten mit akutem Handlungsdruck.
Optisch bietet das Haus typisches Modernisierungspotenzial: Die Bäder stammen überwiegend aus den 1990er-Jahren, insbesondere das Hauptbad dürfte heutigen Ansprüchen angepasst werden. Im Obergeschoss besteht zudem die Möglichkeit, eines der vier Zimmer für eine Vergrößerung des Badezimmers zu nutzen und ein großzügigeres Masterbad zu schaffen.
Der Garten zeigt sich aktuell eher gewachsen und naturbelassen. Mit einem beherzten Rückschnitt kann auch der Außenbereich leicht an Qualität gewinnen.
Wer hier kauft, erwirbt nicht nur ein Haus aus den 1960er-Jahren. Er kauft Lage, Grundstück, Substanz, Charakter und Optionen. Das Haus ist bereits heute nutzbar — und bietet zugleich die Chance, es mit planbaren Modernisierungsschritten in die heutige Zeit zu führen.
Kurz gesagt: Ein solides, großzügiges Haus mit Seele, das nicht neu erfunden werden muss, sondern mit klugen Modernisierungsschritten zu einem außergewöhnlichen Familienwohnsitz werden kann.
Bei umfassender Modernisierung — etwa energetisch in Richtung Effizienzhausstandard, mit zeitgemäßer Ausstattung und z. B. ca. 250 m² genehmigter Wohnfläche — kann die Summe aus heutigem Kaufpreis und Modernisierungskosten nach aktueller Einschätzung deutlich unter den Kosten eines vergleichbaren Neubaus sein.
Hinweis: Die genannten Flächenpotenziale und Nutzungsmöglichkeiten stehen unter dem Vorbehalt der abschließenden Prüfung durch Architekt, Bauamt und Wohnflächenberechnung. Rund 70 m² der bislang wohnlich genutzten Fläche sind nach aktuellem Kenntnisstand noch nicht über einen gesonderten Bauantrag als Wohnfläche genehmigt. Nach derzeitiger Einschätzung erscheinen zusätzliche Wohnflächenpotenziale gut darstellbar. Eine verbindliche Bewertung bleibt der abschließenden fachlichen und behördlichen Prüfung vorbehalten.
Ausstattung
• freistehendes Wohnhaus, Baujahr 1964
• großzügiges Grundstück mit ca. 1.140 m²
• ca. 427 m² Wohn- und Nutzfläche
• Wohnperspektive ggf. bis ca. 285 m², vorbehaltlich Prüfung und Genehmigung
• genehmigter Hallenbad-Anbau aus dem Jahr 1976
• Schwimmbad mit Gegenstromanlage technisch funktionsfähig
• Nutzung als Wellnessbereich oder Umwandlung in klassischen Wohnraum möglich
• Dach ca. 2010 erneuert und gedämmt
• Heizungsanlage (Gas-Brennwerttechnik) ca. 2014 - mutmaßlich kann die Heizanlage auch auf Hybrid umgerüstet werden
• großer Teil der Fenster ca. 2000–2010 modernisiert
• Fenster sind mit Rollläden versehen
• Modernisierung energetisch und optisch sinnvoll, aber schrittweise möglich
• großzügiger Wohn-/Essbereich mit Zugang zur Terrasse
• vorhandene Einbauküche
• überwiegend Parkettböden in UG und OG
• Solnhofener Naturstein im EG
• Hauptbad überwiegend aus den 1990er-Jahren
• Gäste-WC im EG
• separates WC im OG
• Möglichkeit zur Vergrößerung des Hauptbades durch Einbeziehung eines angrenzenden Zimmers
• vielseitig nutzbares Kellergeschoss aufgrund Hanglage und Belichtung
• Terrasse und gewachsener Garten
• Abflussrohr für Wasserzisterne schon verlegt; dazu ist ein Platz für eine Wasserzisterne mit bis zu 8.000 l vorhanden
• Doppelgarage
• zusätzlich Platz für zwei Fahrzeuge vor der Garage
• weitere öffentliche Parkmöglichkeiten im Straßenraum vor dem Haus
• ruhige, begehrte Wohnlage in Wachtberg-Pech
Lage
Wachtberg-Pech zählt zu den begehrten Wohnlagen im Bonner Süden. Der Ort verbindet ruhiges, grünes Wohnen im Drachenfelser Ländchen mit der Nähe zu Bad Godesberg, Bonn und der gesamten Region Köln/Bonn. Pech steht dabei nicht nur für ein gewachsenes, familienfreundliches Wohnumfeld, sondern auch für eine besondere Geschichte: Bereits während der Bonner Republik war der Ort Wohnsitz prominenter Persönlichkeiten aus Politik und öffentlichem Leben – unter anderem lebten hier Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher sowie Altbundeskanzler Helmut Kohl.
Für Familien bietet die Mikrolage einen klaren Vorteil: Kindergarten und Grundschule befinden sich in weniger als 150 m Entfernung und sind bequem fußläufig erreichbar. Die Katholische Kindertageseinrichtung St. Raphael liegt in direkter Nachbarschaft zur Katholischen Grundschule Pech.
Auch das weiterführende Schulangebot ist gut erreichbar: In Wachtberg-Berkum befindet sich die Hans-Dietrich-Genscher-Schule, eine profilierte Gemeinschaftshauptschule; darüber hinaus bietet das nahegelegene Bad Godesberg ein breites Angebot an Gymnasien, Gesamtschulen und privaten Bildungseinrichtungen, unter anderem das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium, das Amos-Comenius-Gymnasium, das Aloisiuskolleg und die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule.
Die Lage überzeugt damit durch eine seltene Kombination: ruhiges Wohnen im Grünen, kurze Wege zu Kinderbetreuung und Schule sowie die schnelle Erreichbarkeit von Bad Godesberg, Bonn und Köln. Die Bonner Innenstadt liegt nur rund ca. 13–15 km, Bad Godesberg ca. 5–7 km, der Flughafen Köln/Bonn ca. 34–38 km und die Kölner Innenstadt ca. 45–50 km entfernt.
Kurz gesagt: Pech bietet eine hochwertige, familienfreundliche Wohnlage mit Geschichte, guter Infrastruktur und überzeugender Nähe zu Bonn.
Sonstiges
Verwendung von Bildern
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Rechtlich verbindlich sind ausschließlich die notariell beurkundeten Vertragsunterlagen. Besichtigungen erfolgen nach vorheriger Absprache.