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Bodenrichtwerte in Deutschland

Der Bodenrichtwert ist der amtliche Lagewert für Bauland, festgestellt vom Gutachterausschuss aus echten Kaufpreisen. Frag ihn für eine Adresse ab, oder lies nach, wie er sich in einer Stadt verteilt.

Bodenrichtwert für eine Adresse

Straße, Hausnummer und Ort. Der Wert kommt vom Gutachterausschuss des Landes.

Bodenrichtwerte je Ort

100 Städte und Gemeinden in 11 Ländern, jede mit Spanne und Median je Nutzung, Stichtag und Quelle.

Der Betrag ist der Median der erfassten Bodenrichtwerte für Wohnbauland.

Warum fehlen Bayern, Sachsen, Schleswig-Holstein, das Saarland und Baden-Württemberg?

Athaus zeigt Bodenrichtwerte nur aus Ländern, deren Nutzungsbedingungen die Veröffentlichung erlauben. In diesen fünf Ländern ist das nicht der Fall, und eine geschätzte Zahl an ihrer Stelle wäre keine amtliche.

Bayern
stellt die Bodenrichtwerte nur für die private Nutzung bereit und untersagt die Vermarktung ohne schriftliche Einwilligung.
Sachsen
erlaubt die Weitergabe und Veröffentlichung nur mit schriftlicher Einwilligung des Gutachterausschusses.
Schleswig-Holstein
erlaubt die Nutzung nur mit schriftlicher Einwilligung und hat keinen offenen Dienst.
Saarland
untersagt jede Nutzung außer dem Betrachten im Geoportal, ausdrücklich auch das Einbinden in andere Anwendungen.
Baden-Württemberg
hat keinen offenen Dienst für Bodenrichtwerte.

Was sagt ein Bodenrichtwert, und was nicht?

Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert in Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche für eine Zone mit im Wesentlichen gleichen Nutzungs- und Wertverhältnissen. Die Gutachterausschüsse leiten ihn aus der Kaufpreissammlung ab und veröffentlichen ihn zu einem Stichtag, meist dem 1. Januar, jährlich oder alle zwei Jahre.

Er gilt für ein unbebautes, baureifes Grundstück mit den Merkmalen der Zone. Er ist kein Verkehrswert: Größe, Zuschnitt und Bebaubarkeit eines einzelnen Grundstücks verändern seinen Wert, und ein bebautes Grundstück hat dazu den Wert des Gebäudes.